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News:~"glücklich" und "traurig" unter der Navi Leiste.
~Wunschkonzert in der Navi-Leiste
Datum: 24.08.09
Laune: seelisch tot
Wetter: sonnig-wolkig
TV/Musik: - Top: -
Flop: der Kotzi
Nennenswert: Regi, Joanna
Erkenntnis der Stunde: Therie
glücklich: ~sein Geruch ~sein Bettchen ~Anziehungskraft zweier Körper ~seine Hände ~seine gekochten Eier, von denen er immer mind. 1 zerdetscht ~sein "Anwesen" mit ihm zu putzen - und die Belohnung ~seine Begeisterung für Feuerwerke, die er auf mich übertrug und diese mit mir genießt. ~sein Geruch seiner Bettwäsche, die die ganze Nacht im Weichspühler liegt. ~wenn ER "SCHATZ" zu mir sagt traurig: ~das für mich alles positive mit "sein" anfängt. Finde ich MICH denn gar nicht mehr positiv? ~zu Hause sein ~Sonntag Abend zu haben ~wenn er TV schaut ~räumliche Trennung
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Einfach nur Angst
Ich habe Existenzangst. Angst um den Fortbestand meines Wesens. Angst um meine Entfaltung und Entwicklung. Wenn sich mein Wesen entwickeln und entfalten möchte, wenn ich fortbestehen möchte, brauche ich Kraft. Meine Kraftzufuhr scheint am seidenen Faden zu hängen. Scheinbar kann ich sie bald nicht mehr schöpfen. Das Wasser in meinem Brunnen scheint langsam zu verdunsten. Wahrscheinlich trocknet er bald aus. Die Dürre kam unvorhergesehen. Eigentlich wären wir gestern Dampfer gefahren. Auf der Weser hätte es genug Wasser gegeben. Außerplanmäßig steht nun aber das Schicksal anderer Menschen im Fokus. So realitätsnah, dass er dieses Schicksal auf uns projiziert. Dieser harte Theoretiker lässt das Wasser nun wieder mehr und mehr verdunsten. Aktuell quäle ich mich von Tag zu Tag mehr das Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen. Ich muss mich immer mehr und mehr anstrengen. Mir wird immr mehr und mejr abverlangt. Täglich habe ich Angst, jede Sekunde habe ich Angst. Davor, am Abend kein Wasser mehr zu bekommen. Weil das Wasser so sehr verdunstet ist, dass ich es auch mit größter Anstrengung nicht mehr erreichen kann. Die Angst lässt mich nicht los. Ich werde nicht nur verdursten, ich werde innerlich vertrocknen. Kraftlos.
Ich weiß, dass es genug Wasserstellen gibt. Ich weiß, dass ich nicht verdursten muss. Trotzdem halte ich an diesem Brunnen fest. Ehe ich mir eine andere Wasserstelle suche VERDURSTE ich LIEBER. Ich werde kämpfen. Ich werde alles aushalten. Ich werde gehen bis zu meinem bitteren Ende. Es scheint nahezukommen.
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Ich möchte etwas vergleichbar wertvolles.
Etwas, das mich vergleichbar interessiert. Etwas, das mir eine vergleichbare Freude bereitet. Etwas, das mich vergleichbar erfreut. Etwas, das meinen Tag ausfüllt. Etwas, das mein Leben vergleichbar ausfüllt. Etwas, das meine Kraft vergleichbar opfert. Etwas, das mir wichtig ist. Etwas, das mich kämpfen lässt. Etwas, das mich vergessen lässt Etwas, das mir die Wartezeit verkürzt. Etwas, das mich nicht warten lässt. Etwas, das meinen Kopf beschäftigt, wenn ich alleine bin. Etwas, das meine Sehnsucht verringert. Etwas, das meine Anwesenheit schätzt. Etwas, das mich braucht. Etwas, das mich lieb hat.
Etwas, das meine momentane Priorität schwinden lässt. Etwas, das seine Präsenz in meinem Kopf erlischen lässt. Etwas, das seinen Platz kleiner werden lässt.
Etwas, das mich glücklich macht. Etwas, das meine Trauer über das lange Warten beiseite schiebt.
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Ein ewiger Weg. Er endet nicht.
Es ist nicht das Verständnis von „Richtig“ und „Falsch“, welches unseren Charakter ausmacht. Es ist die Seele, die unsere Reaktionen und Empfindungen auslöst. So fühlt sich natürlich jeder im Recht, weil die Seele eines jeden natürlich die vermeidlich richtige Sprache für die individuelle Person spricht. Es ist die Kunst die anderen Ansichten zu akzeptieren. Sie zu verstehen ist vielleicht zu viel verlangt. Aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Leben und Leben lassen. Das theoretisch „Richtige“ kenne ich ja. Denn theoretisch haben sie mich mit IHRER richtigen Empfindung geprägt. Ich wurde stets darauf getrimmt das Selbe wie sie als richtig anzusehen. Es wurde mir von klein auf in die Wiege gelegt. Die Erziehung wurde scheinbar übertrieben. Sie akzeptieren nicht, dass jemand einen anderen Weg einschlägt. Ihnen fehlt eben die Akzeptanz. Es äußert sich nicht nur mir gegenüber. Generell trinkt man nach 16 Uhr keinen Kaffee mehr, sie kann Menschen nicht verstehen, die die Öffnungszeiten im Supermarkt bis um 22 Uhr nutzen, und auch nicht solche, die Saft aus einem Tetra Pack trinken, eingeschweißte Wurst kaufen, oder Wasser in Plastikflaschen kaufen. Aber diese Leute werden nicht von ihr schikaniert. Ich aber, ich habe ihre Normen anzunehmen. Ok, möglicherweise MUSS ich es nicht, aber ich tue es. Ich tue es um nicht zu spüren, wie schlecht mein Mensch ist. Ich tue es gegenüber den Normen von allen drei Menschen, die ich liebe. Damit ich von ihnen geliebt werde. Es ist mein größter Wunsch. Doch wie ich mich drehe und wende, mein Ziel bleibt unerreichbar. Ich habe also die „Richtigkeit“ der ANDEREN angenommen und tue das „Richtige“. Eben das, was man von mir verlangt. Ohne ein Danke. Da es für die Anderen selbstverständlich ist. Doch für mich eine Qual. Nur unter Druck. Machtspiele. Es wird immer mehr verlangt.. Meine Seele kann sich nicht entfalten. Für mich und meine Bedürfnisse ist kein Platz. Es sind immer die Normen der Anderen, die meine Seele erdrücken und erdrückt haben. Also tat ich das scheinbar Richtige, und nicht das, was meine Seele mir sagte. Dabei habe ich auch noch Verständnis für die, die MICH mit Füßen treten. Damit sie mich lieb haben. Dafür nehme ich hin, ertrage und unterdrücke meine Person. Damit sie mich lieb haben. Aber ich tue es umsonst. Immer wieder werde ich beschimpft, wenn ich an meine Grenzen stoße. Werde beschimpft, wenn ich einfach nicht mehr kann. Gezwungen bis zum Äußersten. Immer weiter und immer mehr. Obwohl ich Andere verstehe und es ihnen ja gerade DESHALB Recht mache, haben sie kein Verständnis und zeigen Desinteresse gegenüber meinen Belangen. Ich opfere mich auf. Nie zufriedenstellend. Ohne Dank, ohne Lob. Nie gut genug. Mir wird unterstellt, dass ich die Anderen eben NICHT verstehe, da ich ja sonst MEHR tun würde. Dabei tue ich schon mehr, als ich kann. WEIL ich sie verstehe. Und die wenigen, die die ein oder andere Geschichte ein bisschen kennen, nehmen Anteil. Doch dann, dann drehen sie sich um und leben ihr eigenes Leben weiter. Das, welches mich traurig macht. Ihr Leben mit Fröhlichkeit und Heiterkeit. So, wie sie es wollen. Ich hasse mich dafür, dass ich überhaupt irgendetwas gesagt habe. Nein, ich wünsche mir nicht, dass andere Menschen leiden, oder das es ihnen schlecht geht. Nein. Ich bin so verbittert, dass ich bei dem Gedanken daran agressiv werde. Trotzdem wünsche ich mir eine Person, die mir helfen kann. Helfen es zu ertragen, und vor allem suche ich Hilfe auf dem Weg mein Ziel zu erreichen. Hilfe, dass diese Leute mich akzeptieren und lieb haben, ohne, dass ich mich ihnen abwenden muss und so noch mehr ins bodenlose zu fallen. Ich bin ganz alleine und das macht mich sehr traurig. So macht es mich auch sehr traurig, wenn sich hier die Leute ein schönes Wochenende wünschen. Ich erwidere es nicht. Ich habe die Schnauze voll. Die anderen werden ins Wochenende gehen, ihre Arbeitssachen in die Ecke stellen und sich nach ihrem Herzen amüsieren. So, wie es ihre Seele braucht. Vielleicht haben einige Pflichten. Vielleicht müssen einige Wäsche waschen, Fenster putzen, Rasen mähen oder mit dem Hund gehen. Aber das haben sie sich selber auferlegt. Eine eigene Wohnung mit Waschmaschine und Fenstern, mit Rasen und einen Hund haben sich diese Leute SELBER angeschafft. Ich aber, ich muss Pflichten erledigen, die ich mir nicht auferlegt habe. Sie werden mir mit Selbstverständlichkeit übertragen. So muss ich heute IHRE Fenster putzen, IHR Haus staubsaugen und morgen in der Früh mit IHREM Hund gehen. Danach werde ich wahrscheinlich wieder beschimpft, dass ich nicht auch noch gewischt habe. Schließlich habe ich ja Wochenende und ZEIT. Aber doch nicht dafür sagt meine Seele. Aber ich tue es, sagt mein Verstand. Damit sie mich lieb haben.
Vielleicht haben diese ganzen Normen von meiner Kindheit an auch ein Gutes: Ich habe gelernt zurückzustecken. So halte ich IHN aus.
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Der Weg nimmt kein Ende.
Ich warte auf ein helles Licht.
Aber warum warte ich?
Ich weiß ja, was ich zu tun habe. Ich weiß aber auch, was passiert. Es wird sein wie heute. Ich werde hier traurig und alleine im dunklem Zimmer sitzen und weinen.
Ich bin da, wo ich nicht sein will. Und da wo ich sein will, da soll ich nicht sein. Lieblos. Ich weiß, was ich zu tun habe. Zum Einen dort, wo ich nicht sein will, und zum Anderem auch dort, wo ich sein will. Doch für beides werde ich wohl keine Kraft haben und noch ewig hier unten traurig und alleine im dunklem Zimmer sitzen.
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Ich schäme mich.
Peinlich peinlich peinlich. Was mögen SIE wohl gedacht haben? Ok, wahrscheinlich haben SIE mich nicht einmal wahrgenommen. Trotzdem. Bei jedem Blick in die Augen der Verkäuferinnen schäme ich mich. Ihre Gedanken tun mir weh. Dabei denbken sie sicher gerade an ihren eigenen Haushalt, oder daran, was das Brot, welches sie gerade schneiden, kostet. Sie verschwänden sicher keinen Gedanken daran, warum ich schon das 4. mal alleine das Brot kaufe. Sie gehen sicher auch nach Feierabend einkaufen ohne dieses missende, beschämende Gefühl. Völlig normal. Wer geht schon nicht alleine einkaufen? Dann hatte ich auchnoch Durst. Die Luft ist heute sehr schwül. Ich hatte noch nichts getrunken. Meine Tüten viel zu schwer um den Gang zum Auto ohne Flüssigkeit unbeschadet zu überstehen. Also habe ich mir eine Cola gekauft. Ich habe auch einen leeren Tisch ergattert. Natürlich, ich habe mich hingesetzt. Leider gab es die Cola in einem Glas und nicht zum mitnehmen. Mit dem Rücken zur Verkaufsfläche. Ihre Blicke haben mich durchbohrt. Bis ins Herz. Dabei haben sie mich wahrschienlich nicht mal beachtet. Oh nein. Ein Bekannter. "Wo ist er?" "Er schläft noch.", sagte ich. "Schließlich ist ja die Frau zum einkaufen da!" habe ich als kleinen Joke hinzugefügt. Peinlich. Sein Anruf. Ich bin glücklich. Die anderen dachten sicher, ich habe bloß Mama dran. Am liebsten hätte ich jedem gesagt, WER es war. So bin ich alleine aufgestanden und zum Auto gegangen. Peinlich.
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Man sieht sich immer 2x im Leben.
Es ist überaus merkwürdig. Früher war ich scheinbar naiv eine wildfremde Person als eine kostbare gute und wichtige Freundin zu bezeichnen. Entgegen aller schlauen widerlegenden Sprüche, die mir das Gegeteil beweisen sollten, habe ich diesen Titel ernst und aus ganzem Herzen dieser Person zugesagt. Lauthals. Obwohl ihre reale Person fremd war und blieb. Aber das Gefühl. Ich fühlte keine fremde Leere. Es fühlte sich richtig an. Obwohl sich das Vertrauen und das Verständnis wie aus dem Nichts heraus aufbaute. Durch ein paar Worte. Es war kaum nötig diese Person erstmal abzuchecken. Das Ergebnis war mir ohnehin bekannt. Zuneigung. Paradox - wo ich doch selbst reale, lebendig vor mir stehende Leute erstmal zeitintensiv unter die Lupe nehme. Doch - genauso wie die Freundschaft aus dem Nichts entstand, verlief sie auch wieder im Sande. Ok, ich war naiv. Zu jung. Das Leben hätte uns nicht den Selben Weg gehen lassen. Beide haben wir viele andere Menschen kennen gelernt. Einige leider verloren. Doch ein Mensch kreuzte scheinbar unsere Wege, der uns genauso eben wieder aus dem Nichts heraus zusammenführte. Ein paar Worte. Vertrauen. Verständnis. Ohne große Worte über das vergangene Desinteresse unserer beider Leben. Es stimmte sofort. War ich also WIRKLICH naiv? Oder war das Gefühl immer das selbe Richtige? Verständnis. Es ist im Moment das einzig vernünftige Wort. Mein Scham vor der Schande muss nicht mehr überwiegen. Die Peinlichkeit überwindbar. Einigen anderen hätte ich wohl anders geantwortet als ich es ihr habe. Wieder ist sie da. Präsent wie lange nicht mehr, aber schon einmal.
Ist es nicht DIESES Verhältnis, DIESES Gefühl, welches 1000x wichtiger ist es zu halten und zu pflegen, als jenes, welches uns immer wieder aus der Bahn wirft?
Ich hinterfrage oft seine Prioritäten. Habe den Wunsch, dass er seine (zu meinem Vorteil) noch mal überdenkt.
Aber ist nicht unsere Priorität genauso krank? Weil ER die unsrige ist?
Genauso krank die folgenden Gedanken: "Bald, später, nächste Woche!! Hauptsache nur nicht morgen, Sonntag, Montag oder Dienstag!"
Wahrscheinlich eine bald inoperabele Krankheit. Vielleicht finde ich noch einen Arzt, der sich traut, sich meiner doch noch anzunehmen.
Vielleicht ist sie ja Ärztin.
(*man beachte meine News)
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Das kurzfristige JETZT kann bei dem langfristigem Blick ziemlich schwer sein.
Ich habe also das scheinbar Wesentliche erkannt. Es ist mittlerweile greifbar, weil ich einen Schritt des gewünschten Ergebnisses lebhaft vor Augen habe. Also scheint es richtig zu sein. Jeden Tag eine kleine Geste, die mich in Sicherheit wiegt. Zweifel schiebe ich also in die weite Ferne. Ich müsste mich auf einen hohen Berg stellen um die dunklen Wolken, die sich über mein Haupt legten, zu erspähen. Gedanklich stehe ich aber immer wieder auf diesem hohen Berg. Ich genieße die Sonne, die meine Haut bräunt. Sie hat Kraft meine Poren u reizen. Die Wolken, ja sogar die Schleierwolken verdecken die Sonne nicht mehr. Bei jeder kleinen Geste fühle ich die Sonne. Meist sind die kleinen Gesten aber noch nicht überzeugend genug. Ich hatte mich gerade an die sommerlichen Gedanken gewöhnt. Mit Zufriedenheit. Gelassenheit. Doch schon kommt eine Wolkenwand auf mich zu. Die Sonne verschwindet. Wegen diesem Gefühl. Dem Gefühl, warum es nicht anders ist. Eben anders. Leichter. Dem Gefühl nach dem Drang die Sicherheit energischer zu spüren. Warum gibt es diese Zweifel. Ich bin doch sicher. Ich habe Angst vor dem Langfristigem. Dass, was ich jetzt als den richtigen Weg empfinde...hält es WIRKLICH langfristig? Schon ist das Grundgerüst wieder insatbil. Grundlos. Hoffentlich ziehen sich nicht die Wolken zu. Dann gibt es ein Gewitter.
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